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Italienischkurs Italien

Italien

Italienische Sprache

Italienisch ist eine Sprache aus dem romanischen Zweig der indogermanischen (indoeuropäischen Sprachen). Innerhalb der romanischen Sprachen gehört das Italienische zur Gruppe der Ostromanischen Sprachen (kein Plural-s).

Es wird von etwa 62 Mio. Menschen als Muttersprache oder zweite Muttersprache gesprochen, von denen der größte Teil in Italien lebt. Als zweite Muttersprache oder als nah verwandte Fremdsprache sprechen es unter anderem die Sarden, die Friauler, die südtirolerischen und Trentiner Ladiner u.v.a. Für die Südtiroler, die albanische Minderheit und andere Völkergruppen wie die Slowenen im Hinterland von Monfalcone ist es eine Fremdsprache im eigenen Land.

Italienisch ist Amtssprache in folgenden Staaten:
Italien (etwa 55 Mio. Muttersprachler)
Schweiz (etwa 350.000 Muttersprachler)
San Marino
Vatikanstadt
Der Language Code ist it beziehungsweise ita (nach ISO 639).

Außerhalb der Landesgrenzen wird die italienische Sprache beziehungsweise italienische Mundarten in folgenden Regionen gesprochen:
Kanton Tessin
Graubünden
Korsika
Istrien
Dalmatien, insbesondere in Split, dem ehemaligen Spalato. Insbesondere alte Menschen sind hier noch häufig zweisprachig.
Nizza
Fürstentum Monaco (Anmerkung: die Monegassen sprechen wie die Bewohner San Remos eine romanische Sprachvariante, die dem Provencalischen näher steht als dem "florentinischen" Italienisch.)

Geschichte
Die heutige italienische Schrift- und Verkehrssprache ist aus dem toskanischen Dialekt hervorgegangen. Für die Durchsetzung des Toskanischen als Nationalsprache waren insbesondere die literarischen Werke der sog. Tre Corone (Dante, Boccaccio, Petrarca) verantwortlich. Eine gezielte Sprachpolitik, die im Einklang mit den Vereinigungsbestrebungen Italiens im 19. Jh. stand, führte schließlich zur Etablierung des florentinischen Dialekts als Nationalsprache. Unter den großen romanischen Sprachen steht die italienische Sprache dem Lateinischen in Lautung und Vokabular am nächsten. Die dem Italienischen nächstverwandte größere Sprache ist das Rumänische.

Dialekte und Sprachen
Die einzelnen Dialekte des Italienischen unterscheiden sich teilweise sehr stark voneinander, in einigen Fällen ist ihr Status als Dialekt oder eigenständige Sprache auch unter den Linguisten umstritten. Alle italienischen Dialekte und in Italien gesprochenen romanischen Sprachen gehen unmittelbar auf das (Vulgär-)Lateinische zurück. Insofern könnte man - etwas überspitzt - auch alle romanischen Idiome Italiens als "lateinische Dialekte" bezeichnen. Die italienischen Dialekte stellen also nicht etwa degenerierte Formen des Italienischen dar, sondern verfügen über eine eigene Sprachgeschichte. Einige italienische Dialekte wie das Sizilianische oder Venezianische können zudem auf eine eigene literarische Tradition verweisen, weshalb gelegentlich auch eine Einordnung dieser (und weiterer Dialekte) als eigenständige Sprache postuliert wird. Auch in Lautbildung und Wortschatz weist das Sizilianische so viele Eigentümlichkeiten auf, dass es eher eine dem Italienischen nah verwandte Sprache ist.

Hingegen ist die Einordnung beispielsweise des Sardischen oder Ladinischen (Dolomiten, Friaul) als Einzelsprache in der Sprachwissenschaft mittlerweile anerkannt. Ein Urlaub auf Sardinien kann deshalb anfangs gewöhnungsbedürftig sein, was die Sprache betrifft. Das Friulische steht anders als seit Mussolini offiziell dargestellt dem Französischen näher als dem Italienischen.

Südtiroler Dialekt: Bevor Südtirol von Italien annektiert wurde entstand eine Vielzahl an neuen Dialekten die heute an manchen Provinzschulen, Pädagogischen Institutionen sowie Höheren Schulen für einsame okkuperifreudige Domizile von Zeitzeugen unterrichtet werden.

Phonetik
Die italienische Rechtschreibung spiegelt den Lautstand ähnlich wie die spanische oder die rumänische einigermaßen genau wider. Das heutige Italienisch gebraucht 21 Buchstaben des lateinischen Alphabets. Die Buchstaben k, j, w, x, y kommen nur in Latinismen, Gräzismen oder Fremdwörtern vor. Das j findet sich in historischen Texten zuweilen für ein (heute nicht mehr geschriebenes) doppeltes i. Anders als im Spanischen kennt das Italienische keine durchgehende Kennzeichnung der betonten Silbe. Lediglich bei endbetonten Wörtern wird ein Gravis (`) (Beispiel: martedì, città, ciò, più), bei e je nach Aussprache ein Akut (´) oder Gravis (`) gesetzt. (Beispiel: perciò, perché). In sehr seltenen Fällen wird auch bei a und o der Akut gesetzt. Der Zirkumflex findet sich zuweilen in Texten um die Verschmelzung zweier i anzuzeigen, Bsp. i prinicpi (die Fürsten, von principe) vs. i prinicpî (die Prinzipien, aus principii, von principio). Zur Klarheit wird der Akzent hin und wieder zur Bedeutungsunterscheidung gebraucht, z.B. auf Landkarten.

Die Buchstaben g, c und Buchstabenkombinationen mit sc
Folgende Buchstabenkombinationen der italienischen Rechschreibung sind besonders zu beachten:
Folgt auf den Buchstaben g ein e oder ein i, so wird dieses g wie dsch (IPA:[d?] ) ausgesprochen
Folgt auf den Buchstaben c ein e oder ein i, so wird dieses c wie tsch (IPA: [t?]) ausgesprochen
Sollte auf das i direkt ein weiterer Vokal folgen, bleibt es stumm - es führt zu der oben beschriebenen Veränderung des g bzw. des c, wird aber selbst nicht gesprochen
Das h bleibt immer stumm, dadurch kann z. B. die beschriebene Wirkung von e oder i aufgehoben werden: d. h. Spaghetti wird [spa' get-ti] ausgesprochen. Spagetti (ohne h) würde wie [spa' d?et-ti] ausgesprochen werden.
g und c vor a, o, u werden wie [g] bzw. [k] ausgesprochen.
Die angeführten Regeln gelten auch im Falle der Doppelkonsonanten (siehe dort) gg und cc: bocca ['bok-ka], baccello [ba't-t??l-lo], bacchetta [ba'k-ket-ta], leggo ['leg-go], leggio ['led-d?o]
Ähnlich verhält es sich mit der Buchstabenkombination sc(h): scambio ['skambio], scopa ['skopa], scuola ['skw?la], schema ['skema], schivo ['skivo], aber: scienza ['??ntsa], sciagura [?a'gura]. [?] entspricht der deutschen Buchstabenkombination sch.
Die Buchstabenfolge gl entspricht einem mouillierten "l", einer engen Verschmelzung der Laute [l] und [j] (IPA: [?] ), etwa wie in "brillant", "Folie".
Die Buchstabenfolge gn entspricht einem mouillierten "n", einer engen Verschmelzung der Laute [n] und [j] (IPA:[?]), etwa wie in "Kognak".

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Italienische Sprache aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation . In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

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