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Universitäten in Italien


In Italien gibt es rund 70 staatlich anerkannte Universitäten, unter den drei größten befinden sich die Sapienza Universität von Rom aus dem Jahr 1303 mit ca. 141.000 Studierenden, die Universität Neapel Federico II aus dem Jahr 1224 mit ca. 101.000 Studierenden und die Universität Bologna mit ca. 100.000 Studierenden, die mit ihrem Baujahr von 1088 zugleich auch die älteste Universität darstellt.
Rund 1,9 Millionen Studenten sind in Italien eingeschrieben, 26.000 davon kommen aus dem Ausland, der größte Anteil der Ausländer wiederum aus Deutschland.
Für ein Studium in Italien sprechen nicht nur Faktoren wie gutes Wetter, gutes Essen und die enstspannte Art zu leben, sondern auch "professionelle" Gründe.
Das italienische Studiensystem ist an das angloamerikanische angelehnt, d.h. abschnittsweise gegliedert und ermöglicht somit ein flexibles Studium.
Der Studienaufbau orientiert sich an Vorbilder aus dem angloamerikanischen System, ein dreijähriges Studium führt so zum ersten akademischen und berufsqualifizierenden Abschluss, der Laurea. Daran an schließt die Laurea Specialistica, ein zweijähriges Aufbaustudium mit wissenschaftlicher Vertiefung und Spezialisierung. Im Anschluss besteht die Möglichkeit zur Promotion (Dottorato di Ricerca).
Die Mindestvoraussetzung für eine Zulassung im Undergraduate-Level, also Bachelor Studium, ist die deutsche Hochschulzugangsberechtigung. Für den Zugang zum spezialisierteren zweiten Studienabschluss, dem Master Studium (Graduate-Level) reicht je nach Universität die deutsche Zwischenprüfung bzw. das Vordiplom nicht aus, sondern erfordert den Studienabschluss.

Die Studiengebühren an italienischen Universitäten setzen sich zusammen aus einem Grundbetrag, Zuschlägen für Prüfungen und sonstigen Gebühren. Die Höhe ist abhängig von der jeweiligen Bildungseinrichtung, 750 € pro akademischem Jahr können als Durchschnittswert angenommen werden. Die Lebenshaltungskosten von mindestens 600 € pro Monat sind ähnlich denen in Deutschland.
Universitäre Austauschprogramme, Auslandsbafög, Bildungskredite des Bundes und der EU, Teilstipendien diverser Organisationen sowie Stiftungsgelder können bei der Finanzierung des Auslandsstudiums hilfreich sein.

Das deutsch-italienische Kulturmagazin "Onde", herausgegeben von der gleichnamigen Studentenorganisation, bietet viele Tipps nicht nur für Studierende:
www.onde.de

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